Kein Gipfel zu hoch

Wenn’s anderen zu steil wird, kommen sie zum Einsatz: Die Soldatinnen und Soldaten des Kommando Gebirgskampf sorgen im alpinen Gelände für die Sicherheit unseres Landes.

Bei Tag und bei Nacht sind die Soldatinnen und Soldaten des Kommando Gebirgskampf im Hochgebirge unterwegs.

Schroffe Abhänge, Felsen, Kälte und raue Witterungsbedingungen stellen für sie kein Hindernis dar: Der große Vorteil der Soldatinnen und Soldaten des Kommando Gebirgskampf zeigt sich in ihrer multifunktionellen Einsetzbarkeit. Denn nicht nur in bewohnten Gebieten, auch im Hochgebirge finden sich die speziell ausgebildeten Männer und Frauen bestens zurecht. Die während der einzigartigen Ausbildung erlernten Fähigkeiten lassen sich in jeder Lebens- und Steillage anwenden.

Jobs in Österreich und auf der ganzen Welt

Die verschiedenen Einheiten des Kommando Gebirgskampf sind im Westen Österreichs beheimatet. Wer dazugehören will, findet seinen Arbeitsplatz künftig in Absam, Innsbruck/Kranebitten, Hochfilzen, Lienz, St. Johann in Tirol, Saalfelden am Steinernen Meer und seit Oktober 2017 auch in Spittal an der Drau.

Nicht nur in die Alpen, auch in andere extreme Terrains zieht es sie: Soldatinnen und Soldaten der Gebirgstruppe sind bereits seit vielen Jahrzehnten an den unterschiedlichsten Auslandsmissionen auch in schwer zugänglichem Gelände wie den abgeschiedenen Gebirgsregionen Syriens, Afghanistans oder des Libanon beteiligt. So profitiert das Kommando Gebirgskampf tagtäglich von seinem umfangreichen internationalen Erfahrungsschatz.

Flink und wendig mit Füßen wie mit Reifen

Schnelle Fortbewegung im Gelände ist für Gebirgssoldatinnen und -soldaten das Um und Auf, und zwar nicht nur zu Fuß. Um die notwendige Mobilität auch berädert zu gewährleisten, besitzt das Kommando Gebirgskampf eine Vielzahl moderner Fahrzeuge. Die Palette an Spezialfahrzeugen reicht von allradgetriebenen Quads über Schneemobile und wendige Aufklärungsfahrzeuge wie dem „Husar“ bis hin zu neuen, hochbeweglichen gepanzerten Universalgeländefahrzeugen wie dem „BvS10 - Hägglunds“.

Die Gebirgstruppe ist im Westen Österreichs zuhause - da, wo auch die Berge sind.

Wer was wo macht

Das Kommando Gebirgskampf setzt sich zusammen aus:

  • Kommando in Absam: führt die einzelnen Bataillone und seine unmittelbar geführten Einheiten und leitet das Projekt „Mountain Training Initiative“, bei dem Armeen aus der gesamten EU ausgebildet werden.
  • Jägerbataillon 24 in Lienz: ist sowohl Kampfverband, als auch Ausbildungszentrum für Hochgebirgssoldatinnen und -soldaten.
  • Jägerbataillon 26 in Spittal an der Drau: ist ein Kampfverband und sorgt für die Ausbildung und Aufstellung hochgebirgsbeweglicher Soldatinnen und Soldaten.
  • Pionierbataillon 2 in Salzburg: ist erste Anlaufstelle für Katastrophenhilfe und unterstützt die Truppe im Hochgebirge handwerklich durch Feldlager-, Seilbahn- und Straßenbau, Beseitigung von Minen und Sprengfallen uvm.
  • Gebirgskampfzentrum in Saalfelden und Hochfilzen: leitet die Gebirgs- und Gebirgskampfausbildung von Berufssoldatinnen und -soldaten. Alle Haflinger-Tragtiere des Bundesheeres sind im Gebirgskampfzentrum Hochfilzen beheimatet.
  • Jägerkompanie/Kommando Gebirgskampf in St. Johann in Tirol: ist sowohl Kampfverband, als auch Hochgebirgsaufklärungskompanie. Daraus resultiert die Kombination aus besonders hoher Beweglichkeit und moderner technischer Ausstattung.
  • Führungsunterstützungskompanie in Innsbruck: sichert die besonders in extremem Gelände essentiellen Fernmeldeverbindungen.
  • Nachschub- und Transportkompanie in Innsbruck: versorgt die Gebirgstruppe mit Verpflegung, Bewaffnung und Ausrüstung.
  • Werkstattkompanie in Innsbruck: setzt Fahrzeuge, Maschinen und Waffen der Gebirgstruppe sowie zahlreicher weiterer Teile des Bundesheeres im Raum Tirol instand.

Kontakt

Für alle Fragen rund um den Einstieg und die Bewerbung beim Kommando Gebirgskampf, wenden Sie sich bitte an die Soldatinnen und Soldaten der Wehrdienstberatung.